BMC Mainframe Studie 2010: Mainframe wird weiterhin stark genutzt
MÜNCHEN, 27. Oktober 2010 – Die von BMC Software durchgeführte jährliche Mainframe-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Mehrzahl der Befragten mit einer gleichbleibenden oder stärkeren Mainframe-Nutzung im kommenden Jahr rechnet. Der Mainframe ist demnach noch immer eine wichtige Plattform, um große Transaktionsvolumina zu bearbeiten. Befragt wurden 1.700 Mainframe-Nutzer weltweit. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen haben einen Umsatz von 1 Milliarde Dollar.
Die Ergebnisse:
Die Ergebnisse bestätigen, dass der Mainframe nach wie vor stark genutzt wird. Tim Grieser, Vice President for System Management Software bei IDC: „Der Mainframe ist die Zentralkomponente eines Rechenzentrums. Mainframe-Umfragen belegen immer wieder die Stärken des Mainframes wie Verlässlichkeit, Sicherheit, hohe Skalierbarkeit und Effizienz bei dem Bearbeiten von neuen und herkömmlichen Workloads.“
Das Interesse an plattformübergreifendem Managementtools für z/OS, z/Linux und andere Betriebssysteme nimmt zu. „Das hybride Rechenzentrum setzt sich langsam durch. Daher nimmt auch die Nachfrage nach Managementtools für hybride Umgebungen über z/OS, z/Linux und andere Betriebssysteme hinweg durch“, bestätigt Martin Geier, Geschäftsführer von BMC Software.
In der diesjährigen Befragung wurde Monitoring und Event Automation von 74 Prozent als wichtig eingestuft. In der Wahrnehmung der Befragten folgen System/Task Automation (73 Prozent), Workload und Batch Management (69 Prozent) sowie Performanceverbesserung (66 Prozent).
Martin Geier zur deutschen Marktsituation: „In Deutschland konzentrieren sich 72 Prozent der Befragten auf Reduktion der IT-Kosten. 32 Prozent machen sich Sorgen um alternde Arbeitskräfte und einen zukünftigen Fachkräftemangel. 25 Prozent sehen in der Applikationsmodernisierung als wichtiges Ziel und 24 Prozent beschäftigen sich mit Disaster Recovery als oberste Priorität.“
MIPS-Reduktion als Herausforderung
Die Zunahme der MIPS wird verursacht durch Verfügbarkeit, Sicherheit, zentralisierten Datenmanagementsystem und Transaktionsgeschwindigkeit. Besonders in Unternehmen mit mehr als 10.000 MIPS machen IT-Verantwortliche MIPS- bzw. CPU-Auslastung zur höchsten Priorität, da mit steigender MIPS-Zahl höhere Lizenzkosten für Software anfallen. Um die CPU-Auslastung zu optimieren, wollen mehr als 50 Prozent der Großunternehmen in den nächsten zwei Jahren stärker auf IBM-Spezialprozessoren (Specialty Engines) wie dem so genannten System z Integrated Information Processor (zIIP) zurückgreifen.
Martin Geier: „Mit zIIPs kann der IT-Verantwortliche Mainframeinvestitionen maximieren und Platz für zusätzlichen Workload schaffen. Das führt zu weniger Höchstauslastungsphasen und verhindert oder verzögert kostenintensive Upgrades. Eine geringere CPU-Auslastung birgt enormes Einsparpotenzial. Wir haben daher mit Software-Innovationen wie Fast Path Online Restructure/EP, IBM zEnterprise Support und Control-M 7 auf die Entwicklung reagiert.“
Thomas Heitlinger, System z Product Manager beim deutschen IT-Service Provider Fiducia, bestätigt: „Mit dem auf den zIIP zugeschnittenen z/OS-Monitoring-Tools von BMC haben wir 30 Prozent der MainView-Workload in die Spezialprozessoren ausgelagert. Dadurch konnten wir die Kapazitäten des Generalprozessors reduzieren und die TCO verringern.“
Die Studie erhalten Sie auf Anfrage.
Über BMC Software - Business runs on IT. IT runs on BMC Software. Mit einer intelligenten, schnellen und leistungsstarken IT florieren Ihre Geschäfte. Daher verlassen sich die anspruchsvollsten IT-Organisationen der Welt sowohl in verteilten als auch in Mainframe-Umgebungen auf BMC Software. Als Marktführer im Bereich Business Service Management bietet BMC eine umfassende und einheitliche Plattform, die IT-Organisationen bei der Senkung der Kosten, der Minimierung von Risiken und der Steigerung des Geschäftsgewinns unterstützt. Zum 31. Dezember 2009 betrug der Umsatz von BMC aus den letzten vier Finanzquartalen ca. 1,90 Mrd. US-Dollar. Public Relations Contacts:
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